Jubiläum 2011

 

425 Jahre Schenkenschanz - Festung im europäischen Strom

„Überall ist Schenkenschanz!“ - so könnte man den berühmten Ausspruch von Hanns-Dieter Hüsch abwandeln. Schenkenschanz sei „die letzte Hallig vor Hooge“, so befand der berühmte Poet des Niederrheins. Aber mal Hand aufs Herz: Wo genau ist „die Schanz“ zu verorten auf der Landkarte Europas?

 

Die Schanz war immer ein Ort, der hart an der Grenze lag: Gegründet im Jahr 1586 als niederländisches Bollwerk im Freiheitskampf gegen die Spanier an strategisch höchst bedeutsamer Position auf der Insel Grevenward in der Rheingabelung, später ein Außenposten in der nordwestlichsten Ecke des Königreichs Preußen. 

 

 

Heute, im Jahr 2011, 425 Jahre nach der Gründung der Festung im Rheinstrom, findet sich das Dorf  Schenkenschanz mit seinen 99 Einwohner/innen in einem Veränderungsprozess wieder, dessen Ausgang ungewiss ist: Schenkenschanz, das Inseldorf, sucht nach Perspektiven für eine Zukunft. Das kritische Bewusstsein für die Geschichte könnte zu einem Baustein für die Zukunft werden. Das Jubiläum ein Anlass zum Nach- und Vordenken. Deshalb gaben sich Historiker, Künstler und Heimatkundler, Musiker, Kulturmacher - und die Schänzer/innen die Hand, um gemeinsam ein Festprogramm zu komponieren, dessen Klang hoffentlich viele berührt.

 

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Retrospektive: 

Reif für die Insel?

 

Die Stadt Kleve feiert dieses Jahr die wechselvolle Geschichte - und ein wenig auch das spezielle Wesen ihrer kleinsten und eigensinnigsten Ortschaft.


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Cross-Kunstroute pARTner&co


Die beiden Künstlergruppen ArToll (D) und Art-Crumbles (NL) präsentieren vom 22. Mai bis zum 17. Juli 2011 rund um die Schanz eine Kunstroute.

 

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